Wende - Change 2020

Lockdown und Schüren von Angst

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Was wir derzeit weltweit erleben, trägt wie so oft die Signatur: Diejenigen, die derzeit die Geschicke der Menschheit lenken und mit einer Flut von unwahren Aussagen in die derzeitige Krise geführt haben, sind gut organisiert. In der Kommunikation wird alles benutzt, was den eigenen Zwecken dient, man beherrscht die Medien und die seit ca. 100 Jahren entwickelten Methoden der politischen Propaganda funktionieren hervorragend. Auch wenn diejenigen, welche falsche Behauptungen Tag für Tag wiederholen und mantrenartig vorbringen, selber daran glauben sollten und sie deshalb überzeugend wirken: die zur Widerlegung notwendigen Fakten stammen aus den gleichen Quellen – z.B. aus dem Robert-Koch-Institut. Das ist die eine Seite. Auf der anderen Seite gibt es – neben der erfolgreich hypnotisierten Masse – zahllose Einzelpersönlichkeiten und wache Zeitgenossen, die mit Logik, wissenschaftlicher und fachlicher Expertise und klarem Denken die Tatsachen und Zusammenhänge (die Wahrheit, die freimachen könnte) aufdecken und mutig – aller Diskreditierung zum Trotze – kommunizieren und dafür auch einstehen. Es ist wirklich beeindruckend, wie viele Menschen sehr viel Zeit, Kraft und auch Geld investieren, um all die Unwahrheiten, Unstimmigkeiten, Hintergründe, Zusammenhänge, Verbindungen usw. der offiziellen Propaganda aufzudecken und ans Licht zu bringen.

Wenn man sich diese beiden Seiten vergegenwärtigt wird deutlich: Auf der einen Seite wenige Gesichter, die die Richtung vorgeben, in die ein ganzes Land zu gehen hat. In Deutschland sind das Angela Merkel (in erster Linie Politikerin), Christian Drosten, Lothar Wiehler (Veterinärmediziner!), Jens Spahn (Bankkaufmann) und Bill Gates (selbsternannter Experte und Investor in die Entwicklung von Impfstoffen) und wenige andere. Sehr viel mehr fachliche und wissenschaftliche Expertise gibt es auf der anderen Seite, wie z.B. Dr. Wolfgang Wodarg, Prof. Sucharit Bhakdi, Dr. Knut Wittkowski, Prof. Hendrik Streeck, Prof. John P. A. Ioannidis, Dr. Karin Mölling, Prof. Stefan Hockertz, Prof. Carsten Scheller, Bundesärztekammerpräsident Dr. Klaus Reinhardt und Weltärztebundchef Dr. Frank Ulrich Montgomery und gewiss viele mehr. Hinzu kommen weitere Ärzte und Wissenschaftler, die sich sachkundig und kritisch äussern, sowie alle diejenigen, welche die Zusammenhänge im Hintergrund und die Unstimmigkeiten der Aussagen benennen und aufdecken. Die eine Seite (Regierung etc.) ist gut organisiert und handelt abgestimmt – die andere Seite ist wenig organisiert und die meisten handeln mehr oder weniger individuell. Man ist in gewisser Weise vernetzt, arbeitet teilweise zusammen und unterstützt sich gegenseitig, aber es kommt bisher kaum zu gemeinsamen Aktivitäten.

Die im Zusammenhang mit dem Corona-Virus entstandenen Petitionen haben eine fast lächerliche Resonanz – die Anzahl der Unterzeichner müsste zumindest deutlich im 6-stelligen Bereich liegen, um etwas erreichen zu können. Diese Petitionen beeindrucken niemanden. Und ansonsten wird aufgeklärt, und aufgeklärt, und aufgeklärt und nochmals aufgeklärt –  endlose und zweifellos wichtige Sachverhalte in hervorragenden Beiträgen und Videos – stundenlang kann man sich informieren, um dann am Abend überinformiert, empört und erschöpft ins Bett zu sinken. Und am nächsten Tag geht das Ganze wieder von vorne los, denn es gibt neuen Empörungsstoff – Tag für Tag. Endlosschleife – bis zur Erschöpfung: „Der in Erkenntnis versinkende Mensch …“

Auf der anderen Seite wird durchregiert. Eine gesellschaftliche und wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den zugrundeliegenden Tatsachen und deren wissenschaftlichen Beurteilung wird nicht zugelassen – auch nicht von den Mainstream-Medien. Stattdessen wird per Notverordnung regiert  – ohne lästige Opposition. Wiederholt sich hier, was sich bereits vor 100 Jahren schon einmal entwickelte? Auch damals in einem angeblich demokratischen Umfeld?

Zur aktuellen Situation

Die aktuelle Situation stellt sich – knapp gefasst – wie folgt dar:

  • Zur Bewertung, in welchem Stadium sich die Epidemie befindet, ist die Reproduktionszahl die wohl aussagekräftigste Zahl: Ist sie grösser als 1, breitet sich die Welle aus, ist sie unter 1, nimmt die Welle ab, dann ist der Höhepunkt überschritten, denn jeder Neuinfizierte steckt weniger als einen anderen neu an. Und genau dieser Faktor war bereits vor dem Lockdown unter 1 gesunken! Das bedeutet, dass der Höhepunkt zu diesem Zeitpunkt bereits überschritten war und sich die Infektionswelle schon im Abklingen befand.
  • Nach dem 23. März 2020 ist der Reproduktionsfaktor konstant geblieben, was nichts anderes bedeutet, als das die Massnahmen gar nichts bewirkt haben.

Nochmals: Der Höhepunkt der Infektionswelle war am 23. März 2020 zu Beginn der Ausgangssperren und der Kontakteinschränkungen bereits vorüber und die danach verordneten Massnahmen haben zu keiner erkennbaren weiteren Reduzierung der Infektionen geführt. Das geht aus den Statistiken des RKI und der ETH Zürich[1] eindeutig hervor. Im Grunde war auch nicht zu erwarten, dass die harten Einschränkungen sich positiv auf den Verlauf der Epidemie auswirken würden: „Eine WHO-Studie fand 2019 für die Wirksamkeit von Maßnahmen wie „Social Distancing“, Reisebeschränkungen und Ausgangssperren „wenig bis keine wissenschaftlichen Belege“[2]. Und das RKI war durchaus selbst der Ansicht, dass die Reproduktionszahl noch niedriger als angegeben sein könnte: „Dieser strukturelle Effekt [der exponentielle Anstieg der Testungen ist gemeint] und der dadurch bedingte Anstieg der Meldezahlen, kann dazu führen dass der aktuelle R-Wert das reale Geschehen etwas überschätzt [also tatsächlich noch niedriger ist!]“ [3]

Dennoch wird mantrenartig immer wieder wiederholt, eine zu frühe weitere Lockerung der Massnahmen sei gefährlich und könne zu einer neuen Infektions-Welle führen. Allerdings sprechen die Fakten eine andere Sprache.

Aktuell muss folgendes erwartet werden:

  • Es wird nur zögerlich eine weitere Lockerung der Massnahmen geben. Zur Normalität könne erst zurückgekehrt werden, wenn ein Impfstoff existiert und genügend (alle?) Menschen geimpft worden sind. („Sowohl in der Schweiz als auch in Deutschland haben einzelne Politiker eine „Impfpflicht gegen Corona“ gefordert. Allerdings führte beispielsweise die Impfung gegen die sogenannte „Schweinegrippe“ von 2009/2010 zu teilweise schweren neurologischen Schäden insbesondere bei Kindern und zu Schaden­­ersatz­forderungen in Millionenhöhe.“[4][5])
  • Es ist nicht zu erwarten, dass es eine offene und ehrliche wissenschaftliche Auseinandersetzung geben wird. Wenn in Deutschland Lothar Wiehler, Christian Drosten, Angela Merkel, Jens Spahn und Bill Gates bzw. die massgeblich durch Pharmakonzerne finanzierte WHO der Ansicht sind, dass eine Impfung zwingend notwendig ist, wird nach aktueller Lage der Dinge für eine entsprechende Gesetzgebung freie Bahn sein. Mit wirklichen Experten muss man sich dann nicht mehr auseinandersetzen.
  • Nur am Rande sei bemerkt, dass Bill Gates durch seine Organisation sowohl die Charité als auch das Robert-Koch-Institut finanziell unterstützt hat. Das Paul-Ehrlich-Institut (welches dem Bundesministerium für Gesundheit unterstellt ist und 2 Kompetenzzentren der WHO beherbergt) hat am 22. April 2020 der Firma Biontech in Mainz die Erlaubnis erteilt, einen Impfstoff gegen SARS CoV-2 klinisch zu testen. In dieses Unternehmen, welches jährliche Verluste in 3-stelliger Millionenhöhe ausweist[6], hatte Bill Gates im September 2019 50 Millionen Euro investiert!

 

Was kann man also tun?

Von den Protagonisten in der Regierung und ihrem Umfeld ist nicht zu erwarten, dass vom einmal eingeschlagenen Weg abgewichen wird. Diese haben sich festgelegt und sie werden von einer starken Lobby unterstützt und geleitet. Man folgt Christian Drosten, dem RKI und der WHO, auch wenn die Tatsachen und vorliegende Studien eine ganz andere Vorgehensweise nahelegen bzw. erfordern. Die Mainstream-Medien kommunizieren nur diesen Weg. Kritische Ansichten haben keine Chance gehört zu werden. Eine sachliche Auseinandersetzung, wie sie in einer freiheitlich-demokratisch ausgerichteten Gesellschaft selbstverständlich wäre, findet nicht statt.

Ein Politiker, der etwas bewegen will, braucht u.a. zwei Voraussetzungen:  Er muss sich selber profilieren, um überhaupt gehört zu werden und er braucht für seine Ansichten und Absichten Unterstützung – in der Partei, in der Wählerschaft und gewiss in den Medien. Sich zu exponieren und eine solitäre Ansicht offensiv zu vertreten, könnte das baldige Ende der politischen Laufbahn bedeuten.

Daraus ergibt sich, dass es vollkommen sinnlos ist, als Einzelner zu versuchen, einen oder mehrere Politiker „aufzuklären“. Darauf können diese sich keinesfalls einlassen. Und sie können sich auch nicht einlassen auf die Vielzahl der durch die Mainstream-Medien diffamierten und diskreditierten „alternativen“ Medien.

Konzertierte Aktionen sind notwendig

Eine Änderung des so eingeschlagenen Weges könnte wohl nur aufgrund einer breiten Unterstützung aus der Mitte der Gesellschaft, der sogenannten Zivilgesellschaft entstehen. Und mit einer breiten Unterstützung wäre es denkbar, auf die aktuelle Politik aufklärend einzuwirken. Dazu müsste es zu einer konzertierten Aktion kommen, die von möglichst vielen der bereits aktiven und bekannten (und mutigen!) Akteure unterstützt würde. Mit deren Unterstützung – vor allem aber einer breiten Unterstützung durch die Bevölkerung – könnte es gelingen, eine notwendige Aufmerksamkeit zu erreichen: Die erforderlichen wissenschaftlichen Erkenntnisse existieren, die Tatsachen sind längst aufgedeckt und verfügbar, und es gibt auch die Persönlichkeiten, die diese vertreten können: WIR müssen ihnen Gehör verschaffen. Und auch das könnte schnell geschehen, wenn eine solche Idee, eine solche Bewegung von vielen unterstützt und vor allem weiterverbreitet würde.

Ist die Idee zu gross? Illusorisch? Mag sein, aber auch manches Grosse hat schon mit einem ersten kleinen Schritt begonnen. Mehr als wirkungslos bleiben kann es nicht – ich meine, es muss versucht werden.

Soweit die Idee. Was es nun braucht, ist Unterstützung, Ihre Unterstützung, denn ein Einzelner hilft bekanntlich nicht viel.

Konkret

Inhaltlich sollte man sich auf einen Punkt konzentrieren: auf den Reproduktionsfaktor, der beweist, dass die Epidemie bereits vor den strikten Massnahmen abgeflaut war und diese Massnahmen nicht einmal eine Auswirkung auf den Reproduktionsfaktor hatten. Inzwischen ist dieser Punkt auch von anderen aufgegriffen worden, mit z.T. hervorragender Expertise. Wir stehen also mit dieser Schlussfolgerung keineswegs allein da und es ist daran auch nichts zu deuteln. Zudem entzieht die Evidenz dieses Punktes der Argumentation, erst durch eine (Zwangs-)Impfung würde ein normales öffentliches Leben wieder möglich werden, jede Grundlage. Gewiss gibt es zahlreiche andere gut Argumente, die dies noch stützen. Aber je mehr man in die Breite argumentiert, umso mehr kann von der Kernaussage abgelenkt werden.

In einem ersten Schritt kommt es nun darauf an, dass ein Grundstock an Unterstützern zusammenkommt. Auf dieses Potential aufbauend können dann die weiteren Schritte folgen und der Kreis der Unterstützer erweitert werden:

  • Möglichst viele der bereits Aktiven um Unterstützung oder Beteiligung bitten.
  • Den Kreis der Unterzeichner erweitern durch quasi „virale“ Verbreitung einerseits und andererseits durch direkte Ansprache bestimmter „Zielgruppen“ wie z.B. Ärzte, Anwälte, freie Berufsgruppen, kleine und mittelständische Gewerbetreibende, Handwerker u.v.m.
  • Parallel dazu werden Politiker aktiv anzusprechen und zu informieren sein – auf den verschiedensten Wegen. Man kann Abgeordnete aus dem Wahlkreis direkt ansprechen, über abgeordnetenwatch.de oder per Email. Wichtig ist, dass dies möglichst öffentlich wahrgenommen werden kann.

Das alles kann nur unterwegs wachsen und ausgebaut werden – wenn die ersten Schritte gelingen.

Die Petition kann schon unterschrieben werden, ist aber im Anfangsstadium nur unter diesem Link erreichbar.[7]

Thomas Heck, 28. April 2020

[1] https://infekt.ch/2020/04/sind-wir-tatsaechlich-im-blindflug/.

[2] Zitiert nach Swiss Propaganda Research: https://swprs.org/covid-19-hinweis-ii/. Weitere Informationen ergeben sich aus dem Verlinkten Artikel: https://www.heise.de/tp/features/COVID-19-WHO-Studie-findet-kaum-Belege-fuer-die-Wirksamkeit-von-Eindaemmungsmassnahmen-4706446.html.

[3] Aus dem Epidemiologischen Bulletin 17, welches am 15. April 2020 online vorab veröffentlicht wurde.

[4] Quelle: Swiss Propaganda Research, https://swprs.org/covid-19-hinweis-ii/

[5] Hierzu auch ein Interview im Deutschlandfunk vom 18.05.2015.

[6] Die Zusammenhänge der Bill und Melinda Gates Foundation mit der Firma Biontech sind noch gesondert zu untersuchen.

[7] https://weact.campact.de/petitions/beenden-sie-den-lockdown-und-das-schuren-von-angst?share=8b27b830-64ed-45df-844a-4d8ed9d951f2&source=rawlink&utm_medium=recommendation&utm_source=rawlink&share=9feceecd-9599-4f01-babd-7269c1a684da.